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Lesung „Was weg ist, ist weg“ auf dem Friedhof hinter der Martinskirche

Eine ganz besondere Stimmung lag über dem Friedhof hinter der Martinskirche in Volmarstein. Zwischen alten Bäumen, Sonnenschein und friedvoller Ruhe fanden sich Besucherinnen und Besucher zu einer außergewöhnlichen Lesung ein.

Pfarrer Bernd Becker, ehemaliger Superintendent des Kirchenkreises Hagen und Herausgeber der evangelischen Zeitung Unsere Kirche, las aus dem Buch „Was weg ist, ist weg“ – einer Sammlung kurioser Beerdigungsgeschichten. Die Texte bewegten sich auf dem schmalen Grat zwischen Ernst und Heiterkeit. Sie gaben Einblick in skurrile, manchmal humorvolle Situationen rund um Abschiede, ohne jemals den Respekt vor den Verstorbenen und ihren Angehörigen zu verlieren.

Die Mischung aus Besinnung, leiser Komik und Würde berührte die Zuhörenden spürbar. Viele nutzten anschließend die Gelegenheit zum Gespräch, tauschten eigene Erinnerungen und Erlebnisse aus und genossen dabei die ruhige, fast heitere Atmosphäre des Friedhofs.

So wurde die Lesung zu einem besonderen Moment des Innehaltens: ernst und doch erheiternd, tröstlich und würdevoll – ein gelungener Beweis dafür, dass Friedhöfe nicht nur Orte des Abschieds, sondern auch der Hoffnung und Begegnung sein können.