Fachtag zum Umgang mit Gewalt zeigt professionelles Handeln bei sexuellen Grenzüberschreitungen
„Hinschauen, verstehen, unterstützen“ – darum ging‘s beim Fachtag zum Umgang mit Gewalt, an der rund 80 Mitarbeitende aus allen Arbeitsbereichen der Ev. Stiftung Volmarstein teilnahmen. Bei dieser größten stiftungsinternen Bildungsveranstaltung im Jahreskalender stand der professionelle Umgang mit Fällen von sexueller Gewalt im Mittelpunkt.
„Studien belegen, dass es in sozialen Einrichtungen wie der Stiftung sexualisierte Gewalt gibt“, erklärte Linda Pattio. Sie verantwortet im Volmarsteiner Zentrum für Theologie, Diakonie und Ethik den Bereich Gewaltprävention. „Der Fachtag soll Mitarbeitenden helfen, Grenzverletzungen zu erkennen und Betroffene zu schützen“, betonte die Expertin. Prinzipiell könne es überall zu Grenzüberschreitungen kommen – ob zwischen Mitarbeitenden, unter Klient*innen oder Kund*innen oder zwischen Mitarbeitenden und Klient*innen oder Kund*innen.
Sexualpädagogin Kathrin Brönstrup, erfahrene Fachfrau für den Schutz vor sexueller Gewalt, gab grundsätzliche Einblicke ins Schwerpunktthema: Wo erleben Menschen mit Behinderungen häufig sexualisierte Gewalt? Und wie können Schutzkonzepte zur Verhinderung von sexueller Gewalt sinnvoll gelebt werden? Darüber hinaus gab es Gesprächs- und Informationsrunden in acht verschiedenen Gesprächs- und Informationsrunden mit Volmarsteiner Expertinnen und Experten. Dabei ging es u.a. um Sexualität und Autismus, sexualisierte Gewalt im Pflegealltag oder Kinder und Sexualität.
Einmal mehr wurde deutlich, dass die Stiftung verschiedene Möglichkeiten bietet, um Verdachtsfälle von Grenzüberschreitungen zu klären. Neben den Leitungen vor Ort sind zwei ehrenamtliche Ombudsleute für Gewaltprävention ansprechbar. Gabriele Dziduch und Erich Reinke stehen außerhalb jeder Hierarchie. Außerdem gibt es das Team Sexuelle Bildung (SeBi) mit ausgebildeten Sexualpädagoginnen und -pädagogen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Bei den Mitarbeitenden stieß der Fachtag auf ein überaus positives Echo. „In den Kleingruppen wurde auf diskrete Art und Weise mit Beispielen aus der Praxis gearbeitet“, meinte Tim Wortmann anerkennend. Er leitet eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Krankenhaus-Seelsorgerin Frauke Hayungs hob hervor: „Mir ist wichtig, dass sexualisierte Gewalt kein Tabu ist, das totgeschwiegen wird.“ „Auf meinen Einsatzbereich bezogen, erwächst für mich eine besondere Verantwortung, Schutzbedarfe zu erkennen und den Betroffenen sichere Rahmenbedingungen zu schaffen“, so Nora Szalata, die eine Einrichtung für Menschen mit neurologischen oder psychischen Erkrankungen leitet.
„Hinschauen, verstehen, unterstützen“ – darum ging‘s beim Fachtag zum Umgang mit Gewalt, an der rund 80 Mitarbeitende aus allen Arbeitsbereichen der Ev. Stiftung Volmarstein teilnahmen. Bei dieser größten stiftungsinternen Bildungsveranstaltung im Jahreskalender stand der professionelle Umgang mit Fällen von sexueller Gewalt im Mittelpunkt.
„Studien belegen, dass es in sozialen Einrichtungen wie der Stiftung sexualisierte Gewalt gibt“, erklärte Linda Pattio. Sie verantwortet im Volmarsteiner Zentrum für Theologie, Diakonie und Ethik den Bereich Gewaltprävention. „Der Fachtag soll Mitarbeitenden helfen, Grenzverletzungen zu erkennen und Betroffene zu schützen“, betonte die Expertin. Prinzipiell könne es überall zu Grenzüberschreitungen kommen – ob zwischen Mitarbeitenden, unter Klient*innen oder Kund*innen oder zwischen Mitarbeitenden und Klient*innen oder Kund*innen.
Sexualpädagogin Kathrin Brönstrup, erfahrene Fachfrau für den Schutz vor sexueller Gewalt, gab grundsätzliche Einblicke ins Schwerpunktthema: Wo erleben Menschen mit Behinderungen häufig sexualisierte Gewalt? Und wie können Schutzkonzepte zur Verhinderung von sexueller Gewalt sinnvoll gelebt werden? Darüber hinaus gab es Gesprächs- und Informationsrunden in acht verschiedenen Gesprächs- und Informationsrunden mit Volmarsteiner Expertinnen und Experten. Dabei ging es u.a. um Sexualität und Autismus, sexualisierte Gewalt im Pflegealltag oder Kinder und Sexualität.
Einmal mehr wurde deutlich, dass die Stiftung verschiedene Möglichkeiten bietet, um Verdachtsfälle von Grenzüberschreitungen zu klären. Neben den Leitungen vor Ort sind zwei ehrenamtliche Ombudsleute für Gewaltprävention ansprechbar. Gabriele Dziduch und Erich Reinke stehen außerhalb jeder Hierarchie. Außerdem gibt es das Team Sexuelle Bildung (SeBi) mit ausgebildeten Sexualpädagoginnen und -pädagogen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Bei den Mitarbeitenden stieß der Fachtag auf ein überaus positives Echo. „In den Kleingruppen wurde auf diskrete Art und Weise mit Beispielen aus der Praxis gearbeitet“, meinte Tim Wortmann anerkennend. Er leitet eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Krankenhaus-Seelsorgerin Frauke Hayungs hob hervor: „Mir ist wichtig, dass sexualisierte Gewalt kein Tabu ist, das totgeschwiegen wird.“ „Auf meinen Einsatzbereich bezogen, erwächst für mich eine besondere Verantwortung, Schutzbedarfe zu erkennen und den Betroffenen sichere Rahmenbedingungen zu schaffen“, so Nora Szalata, die eine Einrichtung für Menschen mit neurologischen oder psychischen Erkrankungen leitet.