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Sicher unterwegs im Straßenverkehr

Wie überquere ich mit einem Rollator sicher eine Straße? Wie überwinde ich eine Bordsteinkante? Und wie sorge ich dafür, dass ich auch bei Dunkelheit gut gesehen werde? Um diese und weitere Fragen ging es bei einem besonderen Verkehrssicherheitstraining im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Hagen-Eilpe.

Gemeinsam mit Verkehrssicherheitsberater*innen der Hagener Polizei trainierten die Bewohner*innen ganz praktisch, wie sie im Straßenverkehr sicher unterwegs sein können. Dazu wurden die die älteren Herrschaften in drei Gruppen aufgeteilt. Auf dem Programm standen Informationen rund um die Verkehrssicherheit, das sichere Überqueren einer Straße und ein Parcours mit unterschiedlichen Untergründen und Hindernissen.

Besonders der Parcours bot Gelegenheit, ganz konkrete Alltagssituationen zu üben: Wie lässt sich eine Bordsteinkante mit dem Rollator sicher überwinden? Wie wird die Kipphilfe richtig eingesetzt? Und wie können Bremse und Schrittfolge dabei unterstützen, sicher ans Ziel zu kommen?

Auch das richtige Verhalten an Ampeln und Zebrastreifen war Thema. Die Polizei erklärte unter anderem, dass Fußgänger*innen eine Straße ruhig weiter überqueren sollten, wenn die Ampel währenddessen auf Rot springt – statt stehen zu bleiben oder umzukehren.

„Unsere Bewohnerschaft fand die Aktion ganz klasse“, berichtet Hausleiterin Nadine Gusowski. „Viele unserer Senior*innen nutzen die Einkaufsmöglichkeiten hier in Eilpe. Da ist es wichtig, dass sie sicher unterwegs sind.“

Ein weiterer Schwerpunkt war die Sichtbarkeit bei Dunkelheit. Reflektierende Kleidung und Accessoires können dazu beitragen, dass Fußgänger*innen von anderen Verkehrsteilnehmer*innen früher wahrgenommen werden. Passend dazu hatten die Verkehrssicherheitsberater*innen reflektierende Leuchtstreifen für Rollatoren und Schnapparmbänder als kleine Geschenke mitgebracht.