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Neues Seniorenhaus am Karweg eröffnet

„Heute ist ein guter Tag für Hagen“, sagte Ralf Quardt, erster Bürgermeister der Stadt, bei der Eröffnung der Senioreneinrichtung Jörn-Kreke-Haus in Haspe. „Die Stadt lebt davon, dass Menschen aller Generationen ihren Platz mitten in der Gesellschaft haben.“

Im Mai zogen rund 60 Senior*innen aus dem älteren Teil des bestehenden Ev. Alten- und Pflegeheims Haspe in die neue Einrichtung der Ev. Stiftung Volmarstein Am Karweg 53 in Hagen-Haspe. Inzwischen sind alle 80 Zimmer belegt. Ein großer Begegnungsraum für Feste und gemeinsame Aktivitäten, eine große Terrasse und das barrierefreie Außengelände laden dazu ein, Zeit miteinander zu verbringen und den Alltag gemeinsam zu gestalten.

Markus Bachmann, Vorstand der Ev. Stiftung Volmarstein, dankte vor allem den Mitarbeitenden für ihre große Leistung in den Wochen rund um den Umzug. Außerdem würdigte er das Engagement von Dr. Jörn Kreke, nach dem das Haus benannt ist. „Er war ein Menschenfreund und unterstützte unsere Stiftung über viele Jahre mit seinem Fachwissen und strategischen Weitblick“, so Markus Bachmann. Familie Kreke zeigte sich berührt und dankbar, dass das Haus den Namen des Hagener Unternehmers und Gründers der Douglas-Gruppe trägt. „Ich weiß, dass er sich sehr darüber gefreut hätte“, sagte Dr. Henning Kreke.

Nach der offiziellen Eröffnung erkundeten viele Gäste die neue Einrichtung. Herzstück jeder Etage ist ein großer Gemeinschaftsraum – mit gemütlichen Sofas, großen Tischen für gemeinsame Aktivitäten und Mahlzeiten sowie einer offenen Küche. Statt einzeln auf Tabletts wird das Essen direkt auf den Wohnbereichen angerichtet. „So können wir besser auf persönliche Wünsche eingehen“, erklärt Pflegedienstleiter Chrisowalandis Loukidis. „Und der Duft von leckerem Essen macht nicht nur Appetit. Er weckt auch Erinnerungen, die gerne erzählt werden.“

Heimbeirat, Bewohnerschaft und Angehörige wurden frühzeitig in die Planungen einbezogen. Die drei Wohnbereiche sind so organisiert, dass jeweils Menschen mit ähnlichem Unterstützungsbedarf zusammenleben. In der ersten Etage wohnen Menschen mit kognitiven Einschränkungen. Der direkte Zugang zur großen Terrasse und zum Außengelände bietet zusätzliche Bewegungsmöglichkeiten. In der dritten Etage leben überwiegend mobilere Senior*innen, die bislang im bestehenden Pflegeheim am Mops auf mehrere Bereiche verteilt waren. „Die Gemeinschaft im neuen Haus werden viele genießen und neue Freundschaften knüpfen“, so Hausleiterin Birgit Partu. Neben den Wohnbereichen gibt es im Erdgeschoss – zusätzlich zur Verwaltung – einen weiteren großen Gemeinschaftsraum.

Ein Schwerpunkt des neuen Hauses liegt auf Bewegung und Orientierung. Auf dem Außengelände entsteht ein Sinnespfad, in den Wohnbereichen laden bald thematische Aufenthaltsinseln – etwa zu Natur- oder Reisethemen – zum Verweilen und zu Aktivitäten ein. Ein Farbkonzept erleichtert zusätzlich die Orientierung im Gebäude.

Das neue Seniorenhaus ersetzt einen Teil des bisherigen Altenheims neben dem Krankenhaus. Rund 60 Bewohner*innen bleiben weiterhin im bestehenden Ev. Alten- und Pflegeheim Haspe, das ab Sommer umfassend modernisiert wird. Die Einrichtungsleitung übernimmt Nicole Wittek.

Foto: V.li. Dr. Hans Adolf Burbach (Vorsitzender Stiftungsrat ESV), Frank Helm (Geschäftsführer VK Immobilien/Investor), Dr. Henning Kreke, Jane Kreke, Markus Bachmann. In der Mitte ist ein Gemälde des verstorbenen Dr. Jörn Kreke zu sehen. Diese hängt nun im Eingangsbereich des Hauses.