Infoveranstaltung "Blasenschwäche der Frau"

Evangelisches Krankenhaus Haspe, Schulungsraum, Brusebrinkstraße 20, 58135 Hagen

Die Frauenklinik informiert über Therapie von Senkungsbeschwerden


Viele Frauen kennen das Problem, dass sie ihre Blase nicht richtig kontrollieren können. Das ist unangenehm und vielen Betroffenen auch sehr peinlich. Die Lebensqualität sinkt erheblich. In Deutschland gibt es über neun Millionen Betroffene. Aber nur jeder Fünfte wendet sich an einen Arzt.

„Blasenschwäche ist immer noch ein Tabu“, weiß Dr. med. dr hab. Jacek Kociszewski. Der Chefarzt der Frauenklinik am Evangelischen Krankenhaus Haspe ist Experte auf dem Fachgebiet. Er trägt die höchste Auszeichnung der Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion – AGUB III. „Inkontinenz ist sehr häufig heilbar“, betont Dr. Kociszewski. „Wir möchten die Sprachlosigkeit aufheben und Betroffenen Therapiemöglichkeiten aufzeigen.“

Über die maßgeschneiderte Diagnostik und Therapie bei Blasenschwäche und Senkungsbeschwerden informiert Oberarzt Sebastian Kolben in einem Vortrag. Dazu lädt das Evangelische Krankenhaus Haspe ein. Start ist am Dienstag, 21. Juni, um 17.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses, Brusebrinkstraße 20. 

Der Gynäkologe erklärt die verschiedenen Formen der Blasenschwäche, Symptome und Therapiemöglichkeiten. „Unsere Klinik ist ein anerkanntes urogynäkologisches Ausbildungszentrum und behandelt nicht nur Blasenschwäche, sondern auch alle Beschwerden, die durch Senkung der Blase, der Gebärmutter und des Enddarms entstehen“, betont Chefarzt Dr. Kociszewski. „Wir zeigen den Besucherinnen, welche Therapiemöglichkeiten es gibt, und dass nicht immer eine Operation sein muss.“ Zusätzlich erläutert eine Physiotherapeutin vom Therapiezentrum am Mops die Möglichkeiten, Beschwerden mit krankengymnastischen Übungen vorzubeugen und zu behandeln. 
Die Frauenklinik am Mops ist Teil des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums Hagen und von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft zertifiziert. Damit finden die Patientinnen am Mops eine hoch qualifizierte Anlaufstelle.