Hagener Experten informierten zu bedrohlichen Herzrhythmusstörungen

Herzseminar für Patient*innen, Angehörige und Interessierte

Heinrich Schulze und sein Team von der Deutschen Herzstiftung boten Infomaterial und Gespräche
Heinrich Schulze und sein Team von der Deutschen Herzstiftung boten Infomaterial und Gespräche
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Prüfen – Rufen – Drücken! Das war die wichtigste Botschaft beim Hagener Herzseminar für Patient*innen, Angehörige und Interessierte. Die Hagener Selbsthilfegruppe „Das Herz“ hatte ins Hagener Rathaus eingeladen. Die Hagener Chefärzte Dr. Gisbert Gehling (Agaplesion Klinikum Hagen) und Prof. Dr. Harilaos Bogossian  (Ev. Krankenhaus Haspe) erläuterten das Thema „Bedrohliche Herzrhythmusstörungen“. Anschaulich und gut verständlich sprachen die Experten zu Ursachen, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Viele Fragen aus dem Publikum konnten geklärt werden. Auch die Wiederbelebung wurde für Laien einfach erklärt. „Jedes Jahr sterben 65.000 Menschen am plötzlichen Herztod“, betonte Roland Wolter, Leiter der Selbsthilfegruppe. Unmittelbare Auslöser sind fast immer Rhythmusstörungen. Die rund 60 Zuhörer*innen erfuhren ausführlich, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, wie bedrohlich Rhythmusstörungen verhindert werden, was man selbst zur Vorbeugung tun kann und wie man im Notfall korrekt handelt.

Heinrich Schulze und sein Team von der Deutschen Herzstiftung boten Infomaterial und Gespräche. Schirmherr der Veranstaltung war Oberbürgermeister Eric O. Schulz. Bezirksbürgermeister Ralf Quardt sprach ein Grußwort. Stefanie Krause von der Freiwilligenzentrale moderierte die Veranstaltung.