Menschen mit Behinderung fühlen Bundestags-Kandidaten auf den Zahn

In der Wahlarena im Stadtsaal Wetter diskutierten Menschen mit Behinderung mit örtlichen Bundestagskandidaten.

in der Wahlarena im Stadtsaal Wetter diskutierten Menschen mit Behinderung mit örtlichen Bundestagskandidaten.
Auch Frank Aderhold, der in der Stiftung Volmarstein wohnt, beteiligte sich an der Diskussion – hier unterstützt von der Stiftungs-Mitarbeitende Karen Dahlke
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Wie lässt sich der Fachkräftemangel in der Pflege beseitigen? Wann werden Busse und Bahn komplett barrierefrei? Um solche Fragen ging es bei einer Wahlarena im Stadtsaal Wetter, bei der Menschen mit Behinderung örtliche Kandidaten für den Bundestag mit Fragen löcherten. Eingeladen hatten der Beirat für Menschen mit Behinderung und der Seniorenbeirat.Auch Bewohner der Evangelischen Stiftung Volmarstein meldeten sich zu Wort, um Axel Echeverria (SPD), Hartmut Ziebs (CDU), Ina Gießwein (Grüne) und Anna Neumann (FDP) auf den Zahn zu fühlen. Dabei sprachen sie die Themen an, die gerade Menschen mit Behinderung und  im Alltag unter den Nägeln brennen – beispielsweise eine bessere Bezahlung für Pflegekräfte, die Schaffung von ausreichend barrierefreiem Wohnraum oder eine zu hohe Selbstzahlung bei Medikamenten.

Bei Bedarf wurden die teilnehmenden Menschen mit Behinderung von Mitarbeitenden der Stiftung  und des Frauenheims Wengern unterstützt, wenn sie ihre Fragen stellten. Über 90 Minuten lang gab es eine angeregte Diskussion, bei der die Kandidaten Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede herausstellten. Ihre Antworten lieferten den Menschen mit Behinderung eine wichtige Entscheidungshilfe für die anstehende Bundestagswahl.

Die Wahlarena war eine Gemeinschaftsveranstaltung von Lichtburg, Stiftung Volmarstein und Frauenheim Wengern.

Foto: Auch Frank Aderhold, der in der Stiftung Volmarstein wohnt, beteiligte sich an der Diskussion – hier unterstützt von der Stiftungs-Mitarbeitende Karen Dahlke.