Erlebnispädagogik

Die Lebensqualität der Menschen wird durch die Erlebnispädagogik stark erhöht.
Die Lebensqualität der Menschen wird durch die Erlebnispädagogik stark erhöht.
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Spätestens seit 1999, als Jungen mit einer progressiven Erkrankung 90 Kilometer durch das Münsterland gewandert sind, erleben Menschen mit Behinderungen aus den verschiedensten Bereichen der ESV sich selbst mit ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen, in handlungsorientierten Aktivitäten.

„Take the Rope“ – „Nimm das Seil“

So könnte man sagen, wenn man Erlebnispädagogische Aktivitäten in der ESV beobachtet.
Diese einmalige Kombination aus einer helfenden, mobilen Bewegung in Richtung eines mehr hilfebedürftigen Menschen, der ein Seil bekommt und zusammen mit den anderen Aufgaben lösen kann. Der Helfende ist aber nicht ein Mitarbeiter, Betreuer, kein Elternteil. Dies ist eine Szene aus einer mittlerweile üblichen Teamschulung mit Beschäftigten der WfbM, Schülern der Berufsschule oder mit Bewohnern aus den verschiedenen Wohnhäusern der ESV.

Das Besondere ist das Erleben

  • der eigenen Grenzen, die subjektiv und objektiv bei betreuten Menschen deutlich verschoben werden
  • der Wahrnehmung des anderen und sich selbst mit den besonderen Fähigkeiten und Bedürfnissen
  • der Nutzung derselben in Kombination im Team
  • von deutlich mehr Ressourcen als zuvor vom Teilnehmer selbst und der Umwelt angenommen.

Unsere pädagogische Intention ist

  • Erhöhung der Lebensqualität durch Erfolgserlebnisse
  • Das Erlernen von Problem-Löse-Strategien in Kooperation mit den Mitbewohnern, Mitschülern, Mit-Beschäftigten, Mit-Auszubildenden ...
  • Die Übertragung des Gelernten in den Alltag
  • Die Achtung der Menschen ohne Behinderungen („Das hätte ich nicht gedacht…“).

Hier finden Sie die Broschüre der Erlebnispädagogik auch zum Download.