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Haus Buschey kommt in Bewegung

Haus Buschey kommt in Bewegung: Gemeinsam mit der DJK TuS Ruhrtal e. V. Witten startet das vom Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. geförderte Projekt „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“

Das Modellprojekt „Bewegende Alteneinrichtungen und Pflegedienste“ (BAP) des Landessportbundes NRW aus dem Programm „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“ verfolgt das Ziel, Bewegungsangebote im Setting Altenpflege aufzubauen. Hierzu vernetzen sich Sportvereine und Altenpflegeeinrichtungen und können ihre Zusammenarbeit über eine schriftliche Kooperationsvereinbarung nachhaltig absichern.

Begonnen hat die Zusammenarbeit des Haus Buschey mit der DJK TuS Ruhrtal bereits vor anderthalb Jahren. Ursprünglich wurde Monika Kramer, die die Rehasportabteilung des Vereins aufgebaut hat, gebeten, die Bewegungsangebote im Haus abwechslungsreich und zielgerichteter zu gestalten. Daraus entstand die Idee im Haus Buschey eine Rehasportgruppe für die Senioren der Einrichtung anzubieten. Seitdem wird bereits jeden Freitag mit Elan und Freude zusammen gesportelt. Der TuS Ruhrtal bietet inzwischen eine breite Palette an Rehasportgruppen, wobei gerade die Gruppen im Wasser  einen regen Zulauf haben.

 „Bewegung und Mobilität stehen in unmittelbarem Zusammenhang zur Selbständigkeit älterer Menschen und einer damit verbundenen höheren Lebensqualität im Alter“, so Hausleiterin Magdalena Pogorzalek. Seit Mai gibt es daher nicht nur eine Rehasportgruppe, sondern auch die Projektsportgruppe „bewegt Älter werden in NRW“. Sie richtet sich an alle Senioren und Senioreninnen im Haus Buschey. So können auch  Senioren, die im Rollstuhl sitzen oder beim Laufen einen Rollator benötigen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten sportlich aktiv werden. Das Ziel ist die Erhaltung, Förderung und Verbesserung der motorischen, geistigen, psychosozialen und emotionalen Beweglichkeit und Befindlichkeit. Durch das regelmäßige Training werden Ausdauer, Herz und Kreislauf gestärkt, Muskeln aufgebaut, die Atmung vertieft und das allgemeine Wohlbefinden erhöht.

Im Haus Buschey kommt das Angebot prima an: „Ich merke durch die gezielte sportliche Betätigung, dass mir das Gehen leichter fällt.“ „ Es tut gut zu merken was man überhaupt alles noch kann, es macht mir immer viel Freude. Monika Kramer, Übungsleiterin bei der DJK, hat inzwischen zwei Unterstützerinnen in Haus Buschey: Die Mitarbeiterinnen Sabine Hellmann und Cornelia Joswig haben einen Übungsleiter-Schein gemacht. Nun können wöchentlich zwei qualifizierte Bewegungsgruppen angeboten werden. „Es freut mich, dass wir in Haus Buschey die Sportgruppen langfristig anbieten können“, so Monika Kramer. „Ich sehe, wie gut es den Senioren tut und wieviel Freude es ihnen und mir bringt.“ Neben den regelmäßigen Kursen fördert der LSB NRW über die Anschubfinanzierung in Höhe von bis zu 1.000 € in 2018 auch Fortbildungen und Material. „Eine Win-Win-Situation für Sport und Pflege“, betont auch Bereichsleiter Nicolas Starck.



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der Evangelischen Stiftung Volmarstein

Quartal 1/2018

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