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Impfstart in der Ev. Stiftung Volmarstein

Das Haus Bethanien der Ev. Stiftung Volmarstein ist die erste Einrichtung im EN-Kreis, dessen Bewohner und Mitarbeitende gegen das Corona-Virus geimpft worden sind

Impfstart in der Ev. Stiftung Volmarstein
Impfstart in der Ev. Stiftung Volmarstein
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Das Haus Bethanien der Evangelischen Stiftung Volmarstein ist die erste Einrichtung im EN-Kreis, dessen Bewohner und Mitarbeitende gegen das Corona-Virus geimpft worden sind. Insgesamt ließen sich 91 der 96 Bewohner sowie 52 Mitarbeitende (74 Prozent der Belegschaft) impfen.

Tatkräftig unterstützt wurde die Impfaktion durch die Mitarbeitenden des Hauses, die mit den Bewohnern tagtäglich umgehen. „Für die Bewohner war es wichtig, dass ihnen vertraute Menschen dabei waren“, so Dr. Christian Füllers, im EN-Kreis Ärztlicher Leiter des Impfzentrums und der Mobilen Impfteams. Das Haus Bethanien ist eine Spezialpflege-Einrichtung, in der Menschen mit der Erbfolgeerkrankung Morbus Huntington, Suchtfolgeerkrankungen und Persönlichkeitsstörungen sowie Menschen mit Mehrfachbehinderungen im Alter gepflegt werden.

Christina Bösken, Geschäftsbereichsleitung der Spezialpflege in der Stiftung Volmarstein, war froh, dass das Haus Bethanien für den Auftakt der Impfaktion im EN-Kreis ausgewählt worden war. „Bei einem Corona-Ausbruch hätten wir größte Probleme bekommen, da die meisten Bewohner nicht absprachefähig sind und zum Teil auch nicht freiwillig in Quarantäne bleiben würden“, erklärte sie.

Während die Bewohner in den Wohnbereichen geimpft wurden, fand die Impfung der Mitarbeitenden auf zwei Impfplätzen statt, die in den Räumen der Ergotherapie hergerichtet worden waren. Die Vorbereitungen waren sehr aufwendig und zeitintensiv: So mussten die nötigen Formulare kurzfristig zum Impftag unterschrieben vorliegen. Bei den vielen gesetzlichen Betreuern und Angehörigen, die von weiter weg kommen, ging vieles nur über Telefon oder E-Mail. Die meisten Bewohner im Haus Bethanien konnten nicht allein entscheiden. „Die Bereitschaft, die Impfaktion zu unterstützen, war auf allen Seiten sehr hoch“, freute sich Christina Bösken, „insbesondere der Teamzusammenhalt hat uns so erfolgreich sein lassen.“

Da der EN-Kreis für den Auftakt der Impfaktion insgesamt 180 geliefert bekommen hatte, blieben nach der Aktion im Haus Bethanien noch 37 Dosen übrig. Diese wurden anschließend für die Bewohner des benachbarten Hans-Vietor-Haus, eine weitere Spezialpflege-Einrichtung der Stiftung Volmarstein, sowie für die Mitglieder des das Impfteams des EN-Kreises verwendet. Alle Geimpften müssen nach drei Wochen erneut geimpft werden, damit sie vor einer Corona-Infektion geschützt sind.

In den kommenden Tagen bzw. Wochen werden Zug um Zug Bewohner und Mitarbeitende aus allen Einrichtungen der Stiftung geimpft.



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