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Wir sorgen für Patientensicherheit

Kliniken der Ev. Stiftung Volmarstein sind Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit

Kliniken der Ev. Stiftung Volmarstein sind Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit
Kliniken der Ev. Stiftung Volmarstein sind Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit
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 „Welttag der Patientensicherheit“ – diesen Aktionstag hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmalig für den 17. September 2019 ausgerufen. 
Ziel der Initiative ist es, Patienten, Gesundheitspersonal, politische Entscheidungsträger, Wissenschaftler, Forscher, professionelle Netzwerke und die Gesundheitsbranche zu mobilisieren, um sich für die Patientensicherheit einzusetzen und das Engagement in der Öffentlichkeit für dieses Thema zu stärken. „Speak up for patient safety!” lautet der Slogan des Welttages.
Auch die drei Krankenhäuser der Ev. Stiftung Volmarstein sind Mitglied im „Aktionsbündnis Patientensicherheit“. In Haspe, Volmarstein und Dortmund sorgen z.B. unserer geprüften Medizinischen Zentren für hohe Qualitätsstandards: Dazu  gehören unsere Endoprothesenzentren, die Wirbelsäulenzentren, das Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie, das Darmkrebszentrum, das Mamma-Zentrum, die Zentren für Minimalinvasive-, Hernien-, und Adipositaschirurgie oder das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum. Auch ein geschütztes, einrichtungsübergreifendes CIRS (System zur anonymen Erfassung von Beinah-Fehlern) sorgen für eine gute Fehlerkultur und damit für einen hohen Sicherheitsanspruch in der Patientenversorgung.
Auch wenn niemand im Gesundheitswesen geschädigt werden sollte, erleiden jeden Tag tausende von Patienten weltweit vermeidbare Schädigungen oder sind während der Gesundheitsversorgung einem Schadensrisiko ausgesetzt. In Ländern mit hohem Einkommen wird geschätzt, dass einer von zehn Patienten während der Krankenhausversorgung zu Schaden kommt. 
Die verfügbaren Daten lassen darauf schließen, dass in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen jährlich 134 Millionen unerwünschte Ereignisse in Krankenhäusern geschehen und es jedes Jahr bis zu 2,6 Millionen Todesfällen kommt.

Um die Zahl unbeabsichtigter Patientenschäden zu minimieren, haben sich auf der Weltgesundheitsversammlung im Mai 2019 in Genf 194 Länder verpflichtet, Patientensicherheit eine prioritäre Bedeutung einzuräumen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Patientensicherheit weltweit zu verbessern und zu gewährleisten.

Auf der ganzen Welt finden am 17. September Veranstaltungen statt, die darauf aufmerksam machen, dass Patientensicherheit als globale Gesundheitspriorität etabliert werden muss. Alle wichtigen Interessengruppen – Länder, internationale und nationale Organisationen sowie Gesundheitseinrichtungen – sind dazu aufgerufen, sich für die Patientensicherheit einzusetzen, das Engagement in der Öffentlichkeit zu stärken und ein symbolisches Zeichen zu setzen: Eine der Kampagnenaktivitäten besteht darin, prominente Denkmäler, markante öffentliche Plätze, Springbrunnen oder städtische Grünflächen in Zusammenarbeit mit lokalen oder nationalen Behörden in oranger Farbe zu beleuchten, um dem der Patientensicherheit gewidmeten Tag eine weite Sichtbarkeit zu verschaffen, aber auch um Solidarität und Mitgefühl hinsichtlich ereigneter Unfälle auszudrücken. 
Der Slogan „Speak up for patient safety!” verdeutlicht, dass das Schaffen einer Sicherheitskultur nur gelingt, wenn die gemeinsame interprofessionelle, therapeutische Arbeit auf einer offenen Kommunikation mit Verzicht auf Schuldzuweisungen beruht. 
 



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