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Virtuelles Berufsbildungswerk

Die Auszubildenden unseres Volmarsteiner BBW lernen momentan im Virtuellen Klassenzimmer

Die Azubis lernen zuhause am Bildschirm
Die Azubis lernen zuhause am Bildschirm
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Mit viel Kreativität meistern Ausbilder und Auszubildende in unserem Berufsbildungswerk (BBW) die Auswirkungen der Corona-Krise: Weil die Werks- und Unterrichtsräume wegen der Ansteckungsgefahr nicht mehr genutzt werden dürfen, bauen alle mit viel Elan ein virtuelles BBW auf. Es zeigt sich: Die Azubis mit Behinderung kommen auch in Sachen virtueller Ausbildung gut zurecht!

Möglich ist das, weil virtuelle Ausbildungsräume geschaffen worden sind, in denen Auszubildende und Ausbilder miteinander kommunizieren. Dabei wird berücksichtigt, dass die Teilnehmer zuhause technisch unterschiedlich ausgestattet sind: So ist ein Austausch über Video möglich - oder auch „nur“ per E-Mail.

„Alle sind total motiviert“, sagt Christian Henning, der die kaufmännische Ausbildung koordiniert, stellvertretend für alle Fachbereiche. Im Volmarsteiner BBW wird für die virtuelle Ausbildung u.a. eine Internet-Plattform verwendet, die auch Universitäten nutzen. Außerdem profitiert die Einrichtung davon, dass sich bereits seit längerer Zeit eine Projektgruppe mit dem Thema „Ausbildung 4.0“ beschäftigt hat. Dadurch gibt es schon viele konkrete Ideen, wie sich Ausbildung im Internet organisieren lässt.

Eine besondere Leistung ist die Abstimmung zwischen den Lernorten Ausbildung, Schule, Wohnen sowie den Fachdiensten des BBW. Ziel ist, dass die sozialpädagogische Förderung weiterhin individuell und zielgerichtet verläuft. So werden individuelle Stundenpläne für jeden Teilnehmenden erstellt, die als Orientierung dienen und den Personenkreis des BBW berücksichtigen.

Beispielhaft für die Praxisnähe des virtuellen BBW ist die Ausbildung in der Hauswirtschaft: Die Azubis haben u.a. die Übungsaufgabe bekommen, zuhause in Ihrem eigenen Vorratsschrank eine Grundreinigung vorzunehmen – und die einzelnen Schritte aufzuschreiben und zu fotografieren. Und damit niemand bummelt, gibt es einen „Einsendeschluss“.



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