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Stiftungsbewohner feierten Stadtteilfest

Für die einen war es ein sehr gelungenes Stadtteilfest – für unsere MitarbeiterInnen und BewohnerInnen auch ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Inklusion

Am Wochenende fand erstmals ein buntes Stadtteilfest in Wetter-Grundschöttel statt. Nachbarn, Freunde und Organisationen aus dem Ortsteil feierten gemeinsam ein buntes Familienfest auf dem Schulhof der Grundschule. Mittendrin Bewohnerinnen und Bewohner der Gert-Osthaus-Wohnanlage der Evangelischen Stiftung Volmarstein. 

Wenn der Apotheker zum Mikrofon greift und singt, die Nachbarn sich beim Stockbrot treffen und die Feuerwehr Groß und Klein mit Pommes und Würstchen bewirtet, ist etwas richtig gut gelungen. So das Stadtteilfest in Wetter-Grundschöttel, das bei schönstem Sommerwetter in entspannter Atmosphäre viele Besucher anlockte. Mittendrin auch Menschen mit Behinderung aus der Evangelischen Stiftung Volmarstein. „Früher hieß es: Alle sitzen auf dem Berg in Volmarstein. Mittlerweile wohnen die von uns betreuten Menschen in den verschiedensten Ortsteilen und Städten und nehmen am gesellschaftlichen Leben teil“, freute sich Stiftungsmitarbeiter Tim Wortmann über die Teilnahme „seiner Leute“ am Fest.

Mit mehreren Bewohnerinnen und Bewohnern waren die Stiftungsmitarbeiter vor Ort und verkauften Waffeln.  Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gert-Osthaus-Wohnanlage ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Inklusion: „Mit unserer Teilnahme an diesem Fest möchten wir ein Zeichen setzen. Wir gehen in die Gemeinde mit Menschen unserer Einrichtung, integrieren diese im Rahmen ihrer und unserer Möglichkeiten und erreichen so für jeden Einzelnen ein Stück weit mehr an Normalität“.

Seit vier Jahren wohnen Erwachsene der Stiftung in dem bunten Neubau an der Grundschötteler Straße. „In diesen vier Jahren haben sich bereits viele Möglichkeiten und Chancen für die Bewohner eröffnet, am Leben außerhalb des Stiftungsgeländes teilzunehmen“, erzählt Tim Wortmann. Kleine Dinge können im Supermarkt selbst eingekauft werden, es bestehen gute Beziehungen zu den christlichen Einrichtungen vor Ort, die Bewohner fahren zu Veranstaltungen der Lichtburg, planen Sommerfeste und Grillnachmittage und laden auch Nachbarn zu diesen Festen ein. So sollte Inklusion aussehen. Und auch der Ertrag des Waffelverkaufs am Samstag kann sich sehen lassen. Rund 300 Herzwaffeln gingen über den Verkaufstisch. „Eine rundum gelungene Sache“, so die einhellige Meinung aller Beteiligten.



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der Evangelischen Stiftung Volmarstein

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