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Dreharbeiten in der Werkstatt für behinderte Menschen

Einen Tag lang begleitete ein Filmteam einen diakonischen Helfer bei seinem Einsatz in der Werkstatt für behinderte Menschen für einen besonderen Kurzfilm

Das Filmteam in der Werkstatt für behinderte Menschen
Filmteam in der Werkstatt für behinderte Menschen der Ev. Stiftung Volmarstein
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In diesem Jahr feiert das Diakonische Jahr der Evangelischen Kirche sein 60-jähriges Jubiläum. Zu den Einsatzstellen der ersten Stunde zählt auch die Ev. Stiftung Volmarstein. Im Rahmen der offiziellen Jubiläumsfeier, die im September in Bochum stattfindet, werden vier Kurzfilme gezeigt, die im Vorfeld professionell gedreht wurden, um die Nachhaltigkeit und Wirksamkeit des Diakonischen Jahres darzustellen. 

Hans Leonard Tröps (24) ist zur Zeit diakonischer Helfer in der Evangelischen Stiftung Volmarstein und hat sich bereit erklärt, für die Dreharbeiten zur Verfügung zu stehen. Einen Tag lang filmten Konrad Schmid und Tobias Becker vom der Filmfirma bildwerk 360 unter Regie von EKvW-Mitarbeiter Daniel Rempe den jungen Mann bei seinem Einsatz in der Werkstatt für behinderte Menschen. Der Kurzfilm wird bald auf dem Youtube-Kanal der Stiftung Volmarstein zu sehen sein. 

Zum Diakonischen Jahr

Mit einer Feier für aktuelle und ehemalige Freiwillige feierte die Evangelische Kirche von Westfalen in diesem Monat bereits das 60jährige Bestehen des Diakonischen Jahres. Neben einem interaktiven Gottesdienst und einer bunten Geburtstagstorte bot der Nachmittag die Gelegenheit zum Austausch und zum Schwelgen in Erinnerungen.

10.000 Freiwillige in 60 Jahren

Unter den rund 150 Ehemaligen waren sogar drei Freiwillige der ersten Stunde, die das Diakonische Jahr 1958 antraten. Insgesamt engagierten sich in den vergangenen 60 Jahren über 10.000 Freiwillige in verschiedenen Einsatzstellen der Kirche und Diakonie in Westfalen. Ute Gerdom, Leiterin des Diakonischen Jahres freut sich über dessen lange Erfolgsgeschichte: „Die Organisation des Diakonischen Jahres hat sich mit der Zeit weiterentwickelt und verändert“, sagte sie. „Aber die Menschen, die sich engagieren sind gleichgeblieben. Ganz egal wann sie sich engagiert haben – alle erzählen, wie schön dieses Jahr für sie war und dass es sie unheimlich geprägt hat.“Wegweiser in den BerufFür viele der Freiwilligen war das Diakonische Jahr auch ein Wegweiser in einen sozialen Beruf. So auch für Wolfgang Pagel, der nach dem freiwilligen Dienst einen komplett neuen Beruf erlernte. Der ausgebildete Maler und Lackierer machte 1970 ein Diakonisches Jahr auf einer Behindertenstation in Volmarstein. Weil ihn gerade die Arbeit mit Menschen beeindruckte, machte der damals 20-Jährige anschließend eine Ausbildung zum Krankenpfleger. „Bereut“, erzählt Pagel, „habe ich das nie.“

Freunde fürs Leben gefunden

Andere haben im Diakonischen Jahr Freundschaften fürs Leben gefunden. Brunhilde Wöstmann und Ilse Schmidt lernten sich 1961 beim freiwilligen Dienst im Pflegeheim Salem kennen. Seitdem haben sich die beiden Frauen nie aus den Augen verloren. Ähnliches haben auch Caroline Werrn und Simone Meyer zu berichten, die ihr Diakonisches Jahr 2014 absolvierten. Inzwischen studieren sie auch zusammen und sind quasi untrennbar. „Wir sagen immer, dass wir verloren gegangene Zwillinge sind, die sich im Diakonischen Jahr gefunden haben“, erzählen sie lachend. Es geht weiterNatürlich soll nach 60 Jahren Diakonisches Jahr noch lange nicht Schluss sein. Für das im Sommer beginnende Freiwilligenjahr sind noch Anmeldungen möglich.

Mehr dazu unter https://www.diakonisches-jahr-westfalen.de/fsj-bfd/



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der Evangelischen Stiftung Volmarstein

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