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Wetter feiert Zwischenbericht des Aktionsplans

Im Rahmen einer Feier wurde der Zwischenbericht 2017 zum kommunalen Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)“ vorgestellt

Im Rahmen einer Feier wurde der Zwischenbericht 2017 zum kommunalen Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)“ vorgestellt
Im Rahmen einer Feier wurde der Zwischenbericht 2017 zum kommunalen Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)“ vorgestellt
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Beim Runden Tisch zur UN-Behindertenrechtskonvention im Stadtsaal wurde im Rahmen einer Feier der Zwischenbericht 2017 zum kommunalen Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)“ vorgestellt und gefeiert.

Dabei hätte der Liedtext zur Eröffnung der Festveranstaltung passender nicht sein können: Mit ihrem ersten Beitrag ließen die Musiker Sven Pfennig und Ignaz Schneider von Anfang an keine Zweifel aufkommen, dass die Stadt Wetter (Ruhr) etwas Besonderes zu feiern hat.  So war auch das Motto des Abends: „Wir haben schon viel erreicht! Das wollen wir feiern“. Die Veranstaltergemeinschaft von der Evangelischen Stiftung Volmarstein, dem Frauenheim Wengern und der Stadtverwaltung hatte sich ein buntes Programm überlegt. Dabei stand das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung in Wetter in allen Beiträgen im Mittelpunkt. Denn genau darum – um das Miteinander in einer lebenswerten Gesellschaft – geht es im kommunalen Aktionsplan.

Mit der Feier im Stadtsaal wurde der Zwischenbericht 2017, der nach fünf Jahren aufzeigt, welche Maßnahmen des Aktionsplan bereits realisiert sind und an welchen noch gearbeitet wird, offiziell präsentiert.

Verschiedene Kurzfilme zeigten eindrucksvoll, was in der Harkortstadt zum Thema Inklusion bereits alles umgesetzt wurde. So wurde etwa 2013 der inklusive Bauspielplatz ins Leben gerufen. Kinder mit und ohne Behinderung nehmen an dem beliebten Ferienprogramm teil und werkeln gemeinsam für drei Wochen an ihren Buden, bis am Ende ein ganzes Dorf entsteht. Ein weiterer Film zeigte den Brückenlauf, eine inklusive Sportveranstaltung, die 2016 das erste Mal stattfand. Die Brücken sind sinnbildlich als markante Punkte beim Lauf, aber auch als Verbindung von Menschen zu verstehen.

Auf ein besonderes Experiment ließen sich Astrid Hinterthür, Sozialdezernentin des Ennepe-Ruhr-Kreises, Monika Schmohel, Centermanagerin des Ruhrtal Centers, und Markus Drüke, stellvertretender Sparkassenvorstand, ein: Sie verbrachten einen Tag im Rollstuhl und testeten ihre Arbeitsplätze auf Barrierefreiheit. Wie sich Bewohnerinnen des Frauenheims gegen Gewalt wehren, konnte man in einem Filmbeitrag über die Gruppe „Mutig & stark“ sehen. Der städtische Behindertenbeauftragte Axel Fiedler berichtete über die Arbeitsgruppe „Inklusive Verwaltung“ und zeigte Bilder von den einzelnen Aktionen, die gemeinsam auf die Beine gestellt worden sind.

Bürgermeister Frank Hasenberg dankte allen am Aktionsplan Beteiligten: „Sie zeigen worauf wir in Wetter stolz sein können: auf eine Stadt des Miteinanders und auf eine Gemeinschaft, in der es normal ist, verschieden zu sein. 

Auch die Gästeliste konnte sich sehen lassen: Landesministerialrat Roland Borosch war eigens aus Düsseldorf angereist und brachte Grüße aus dem Sozialministerium mit. Marcus Windisch, der seinerzeit mit der Universität Siegen den Prozess wissenschaftlich begleitet hatte, ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Beide waren voll des Lobes. So nehme Wetter nach ihren Worten mit dem Aktionsplan eine Vorreiterrolle ein. Besonders das Engagement von vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich von Beginn an einbringen und es auch immer noch tun, sowie die Offenheit, Menschen mit Behinderungen von Anfang an zu beteiligen, fanden lobende Anerkennung.

Nach gut drei Stunden verabschiedete das Moderatorenduo Annika Nietzio und Mohamed Quald-Abboud die Gäste, die sich schon jetzt auf eine Neuauflage in ein paar Jahren freuen dürfen, wenn es wieder heißt: „Wir haben schon viel erreicht! Das wollen wir feiern“.

Den Bericht finden Sie hier.

Foto: Wetters Bürgermeister Frank Hasenberg



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der Evangelischen Stiftung Volmarstein

Quartal 2/2017

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