Unterstützung in eigenen vier Wänden kommt gut an

Fachdienst für Menschen mit Behinderung in Hagen wächst stetig. Anlaufstelle ist in größere und moderne Räume umgezogen

Der Fachdienst Unterstütztes Wohnen in Hagen ist umgezogen – von der Schulstraße 8a in die Hochstraße 15. Die neuen und größeren Räume liegen zwar nur unweit vom bisherigen Büro entfernt, doch der Umzug bedeutet einen großen Sprung in der Entwicklung dieses wichtigen Angebots der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Weil die Zahl der Kunden und damit auch die Zahl der Mitarbeitenden stetig wächst, war der Umzug notwendig.

„Unser Ziel ist es, dass Menschen mit Behinderung ein möglichst selbständiges Leben  führen und ihren Alltag so weit wie möglich eigenständig gestalten können“, erklärt Ulrike Thaesler-Eckhardt, Koordinatorin des Fachdienstes in Hagen. Dieser betreut mittlerweile mehr als 80 Menschen mit Behinderung in deren häuslicher Umgebung, und das ganz individuell. Beim Start im Jahre 2003 hatte es zunächst drei Kunden gegeben. Kostenträger für die Dienstleistungen sind die Pflegekassen oder der Landschaftsverband.

Hilfe beim Einkaufen, Putzen in der Wohnung, Gänge zu Behörden, Unterstützung bei der Essens-Zubereitung, Nachtwache am Bett, Gespräche zur Krisenbewältigung oder Beratung in Sachen Pflege – der Hilfebedarf jedes Einzelnen ist im Alltag höchst verschieden. Deshalb haben die mittlerweile 25 Mitarbeitenden des Fachdienstes unterschiedlichste Qualifikationen: Im Einsatz sind Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Erzieher, Krankenpfleger, Betreuungshelfer und Familienpfleger.

Die neuen Räume in der Hochstraße 15 haben eine Fläche von rund 100 Quadratmetern.  Dort gibt es ein rollstuhlgerechtes Badezimmer. Der Zugang ist nun auch barrierefrei – genauso wie in der Schulstraße 13, wo der Fachdienst eine weitere Anlaufstelle anbietet. „Hagen ist für uns ein wichtiger Standort“, betont Koordinatorin  Ulrike Thaesler-Eckhardt. Ein solches Angebot hält die Stiftung auch im EN-Kreis vor – ebenfalls mit gutem Zulauf. 

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