Opern-Stimmen im Unterricht

Opernsängerinnen besuchten die Oberlinschule

Was kann die eigene Stimme? Das erfuhren die Fünftklässler der Oberlinschule der Evangelischen Stiftung Volmarstein, als sie Besuch vom Theater Hagen bekamen. Rund 

30 Mädchen und Jungen mit Behinderung machten engagiert mit, als die Opernsängerinnen Kristine Larissa Funkhauser und Sophia Leimbach sowie Dramaturgin Corinna Jarosch und Theaterpädagogin Miriam Walter für eine schwungvolle Schulstunde sorgten.

„Den Kindern hat es großen Spaß gemacht“, so das Fazit von Lehrerin Annette Frank. Sie unterrichtet eine der insgesamt vier Klassen der 10- bis 12-jährigen Fünftklässler, die sich vom Temperament der Besucherinnen anstecken ließen. Für die Theater-Profis sangen und trommelten die Mädchen und Jungen das Lied „Wir sind alle Kinder einer Welt…!“, das sie im Musikunterricht einstudiert hatten. Außerdem trugen die Kinder das Lied „Die Sternenfänger“ vor.

Möglich war dieser ungewöhnliche Unterrichtsbesuch dank der Kooperation der Förderschule mit dem Theater Hagen. Hintergrund: Die Oberlinschule legt bei der Förderung von Kindern und Jugendlichen mit teilweise schweren Behinderungen einen besonderen Schwerpunkt auf kulturelle Projekte. Schon am 13. Juni steht der nächste Termin mit dem Theater Hagen an. Dann fahren die 15 bis 17 Jahre alten Zehntklässler zur Besichtigung nach Hagen. Unter dem Motto „Licht & Ton“ schauen sie sich dort die Theater-Bühne an.

Foto: Opernsängerin Kristine Larissa Funkhauser vom Theater Hagen zeigte den Fünftklässlern der Oberlinschule, was die eigene Stimme alles kann.

Verwandte Einträge