Ambulant betreute Wohngemeinschaft dementer Menschen

Ambulant betreute Wohngemeinschaften bieten den Bewohnern die Möglichkeit, einen möglichst selbstbestimmten Alltag zu führen.
Ambulant betreute Wohngemeinschaften bieten den Bewohnern die Möglichkeit, einen möglichst selbstbestimmten Alltag zu führen.
Bild vergrößern

Demnächst an drei Standorten setzt die Ev. Stiftung Volmarstein dieses moderne Wohnkonzept für Menschen mit demenziellen Veränderungen um: Sie leben in ambulant betreuten Wohngemeinschaften.

Nach den ersten zwei Demenz-Wohngemeinschaften im Hans-Grünewald-Haus in Gevelsberg, kommen nun zwei Standorte hinzu: In Witten das Haus in der Kesselstraße und in Ennepetal das Wohnquartier am Breslauer Platz.

Die Seniorinnen und Senioren leben hier als Mieter in Gemeinschaft mit anderen, gestalten den Alltag möglichst selbstbestimmt und erhalten soviel Hilfe wie nötig. Jeder Mieter schließt einen Miet- und auch einen Betreuungsvertrag ab. Die Angehörigen sind eingebunden, werden aber auch deutlich entlastet: 24 Stunden sind Betreuungskräfte in der WG vor Ort. Sie pflegen nicht vorrangig, sondern unterstützen die Mieter im Haushalt und leisten soziale Hilfestellung.

So gibt es z. B. eine gemeinsame Haushaltskasse. Seine Freizeit kann jeder mit Hilfe der Angehörigen oder Freunden so gestalten, wie er es möchte.

Die Pflege, sollte sie notwendig sein, wird mit einem ambulanten Pflegedienst koordiniert. Wenn möglich begleiten wir die Mieter bis zum Lebensende. Dies gelingt durch die enge Zusammenarbeit mit dem Palliativnetzwerk EN und dem ambulanten Hospiz.

Zugehöriger Inhalt
Das könnte Sie auch interessieren: