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Volmarstein, die evangelische Stiftung - Inklusion spielerisch näher bringen

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Inklusion spielerisch näher bringen

15. April 2013 Inklusion spielerisch näher bringen

Wie kann man sich als blinder Mensche ein Tasse Kaffee einschütten, ohne alles voll zu kleckern? Und wie fühlt es sich an, in einem Rollstuhl die Wege zu schaffen?

Das konnten die Kinder des Hasper Kinder- und Jugendparks bei ihrem Besuch im Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) erfahren. „Cool“ fanden es die kleinen Besucher, als das Gerät am Glasrand piepte, weil das Glas voll war. Und nicht schlecht staunten die 9- bis 13-Jährigen, als der Computer das Licht im Wohnzimmer ausschaltete, weil Kai die Bitte ins Mikro gesprochen hatte. Bettina Meuser und Errik Oettinghaus, Sozialarbeiter im Hasper Kinder- und Jugendpark, arbeiten mit den Kindern seit einigen Wochen an dem Projekt „Inklusion“. „Unsere Kinder haben überhaupt keine Berührung mit dem Thema“, berichtet der Sozialarbeiter. „Wir wollen ihnen auf verschiedene Arten zeigen, wie es ist, als behinderter Mensch zu leben, wie man sein Leben meistern kann und welche Hilfsmöglichkeiten es gibt.“

In der Wohnberatung des FTB hatte Rainer Zott für die jungen Besucher einen Rollstuhlparcour aufgebaut. Danach zeigte er, wie man mit dem Rollstuhl auch die Treppen hoch kommt. In der Musterwohnung konnten die Jungen und Mädchen selbst einiges ausprobieren und kennen lernen: Mit einer Hand Brot zu schneiden und Schokocreme drauf zu schmieren, per Computer Lichter an und aus machen und ohne Sicht Wasser einzuschütten – ohne zu kleckern. Spielerisch und mit viel Spaß erlebten die Kinder, was Inklusion bedeutet. „In der Evangelischen Stiftung Volmarstein ist Behinderung Alltag“, so Rainer Zott. „Ich finde es toll, wenn wir den Kindern das Thema so konkret näher bringen können.“ Im Hasper Kinder- und Jugendpark machen die Kinder dann noch Experimente mit verbundenen Augen und bekommen Besuch von Menschen mit Behinderung, die von ihrem Alltag berichten. (aN)

Johannes-Dieter Blenckers, Beschäftigter Werkstatt für behinderte Menschen

»Hier bin ich zuhause, hier wird meine Arbeit anerkannt.«

Johannes-Dieter Blenckers, Beschäftigter Werkstatt für behinderte Menschen